Die Chronik unseres Vereins

Die Ursprünge der Entwicklung von Sport und Erholung
im linksseitigen Mündungsbereich der Havel in den Breitlingsee.
Der Maurer- und Zimmermeister Carl Jurth ließ 1896 auf dem damals noch weit vor der Stadt liegenden Gelände eine Sport- und Erholungsstätte bauen. Gaststätte und Aussichtsturm hatte er auf der Berliner Gewerbeausstellung gekauft und hier aufstellen lassen. Allein auf der umlaufenden Veranda hatten 1200 Personen Platz. Der Name Sportpark wurde gerechtfertigt durch TurnSpiel- und Tennisplätze sowie 2 Kegelbahnen und die Hauptattraktion bildete eine 333,33m lange Radrennbahn, die mehr als 5000 Besuchern Platz bot. Eingeweiht wurde der Sportpark am 13. August 1899. Der Sportparkgraben war 17 m breit und endete in einem Teich. Ruder- und Segelsportler aber auch Dampfer konnten von der Havel kommend den Sportpark erreichen. Der Sportparkgraben war entstanden aus einem Rechtsstreit zwischen Carl Jurth und der Stadt Brandenburg. Das Gelände wurde damals 1,5 m aufgeschüttet und die Entwässerung sollte durch eine 1,0 m starke Tonleitung gesichert werden. Die Bauexperten der Stadt hielten das für nicht ausreichend und erteilten die Auflage zum Bau des Sportparkgrabens, der in einen Teich, unserem heutigen Hafenbecken, mündete. Am 28.April 1913 wurde das Hauptgebäude innerhalb 1 Stunde durch einen Brand zerstört. Die Sportanlagen wurden noch einige Jahre weiter betrieben. Die fast jährlichen Überschwemmungen zwangen aber schließlich zur Aufgabe der gesamten Anlage. Übrig blieb nur der Sportparkgraben, der auch heute noch die Grundlage für unseren Wassersport bildet.
